09. – 25. März 2018
Max & Moritz (2018) - Theater Anthering
Inhalt
Wer kennt sie nicht, die beiden Lausbuben Max und Moritz? Mit ihren gewagten Streichen haben sie es vor allem auf die Erwachsenen des Dorfes abgesehen. Niemamd ist vor ihnen sicher: Die Witwe Bilte, die nicht genug auf ihre Hühner aufpassen kann, der Schneider Böck, der mit dem Ruf "He, heraus! Du Ziegen-Böck! Schneider, Schneider, meck, meck, meck!" gequält wird, der Lehrer Lämpel, der den Kindern Wissen und Benehmen beibringen will und der sich nach getaner Arbeit gerne ein Pfeifchen anzündet, Onkel Fritz, die Bäuerin Mecke, der Müller, die Bäckerin, ... Sie alle müssen diese Scherze erdulden, bis es ihnen eines Tages reicht und es Max und Moritz plötzlich an den Kragen zu gehen scheint: "Aber wehe, wehe, wehe! Wenn ich auf das Ende sehe!" Oder gibt es doch einen Ausweg für die übermütigen Buben?
Autor
Wilhelm Busch (1832 - 1908) war einer der einflussreichsten humoristischen Dichter und Zeichner Deutschlands. Seine satirischen Werke richten sich vor allem gegen Spießbürgertum, Doppelmoral und Frömmelei. Nicht nur einmal kam er deshalb mit der Obrigkeit in Konflikt. Seine einprägsamen Reime sind mittlerweile Allgemeingut ("Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr", "Dieses war der erste Streich, doch der zweite folgt sogleich." und viele andere). Durch seine Meisterschaft im Zeichnen und Reimen wird er als Pionier des modernen Comics gesehen. Zu seinen bekanntesten Werken gehören neben "Max und Moritz" auch "Die fromme Helene", "Hans Huckebein" und "Die kleinen Honigdiebe". Max und Moritz wurde des Öfteren für die Bühne adaptiert, manchmal vertont und auch bereits verfilmt. Die in Anthering gezeigte Bühnenfassung stammt von Karin Hüttenhofer.