Herbst 2016: Die Weibervolksversammlung von Aristophanes

Eine Komödie aus dem alten Griechenland

Der Inhalt:

Den Frauen reicht es! Es geht nichts mehr weiter im alten Athen. Die Männer sind zu faul, um etwas zu ändern.

Deshalb beschließen die Frauen, die Macht zu übernehmen. Aber wie? Im alten Griechenland haben die Frauen kein Stimmrecht.

So greifen sie zu einer List, hängen sich Bärte um und schmuggeln sich ein in die Volksversammlung. Als sie es, als Männer verkleidet, tatsächlich schaffen, den Staat zu übernehmen, bleibt kein Stein auf dem anderen: Allen gehört plötzlich alles, es gibt keinen Privatbesitz mehr. Die Bürger müssen nicht mehr arbeiten, die Arbeit wird ausschließlich von den Sklaven erledigt. Es gibt jeden Tag ein Festmahl. Man hat Zeit, sich den Genüssen hinzugeben. Freie Liebe gilt für alle.

Das führt zu ungeahnten Exzessen: alte „Weiber“ fallen plötzlich liebestrunken über Jünglinge her...

 

Der Autor:

Aristophanes (450 bis 380 vor Chr.) ist der bedeutendste griechische Komödiendichter. Zu seinen Werken gehören neben der „Weibervolksversammlung“ auch „Lysistrata“, „Die Vögel“, „Die Frösche“ und „Die Wespe“, die auch heute noch gespielt werden.

Geistvoll, witzig und beißend spöttisch beschreibt er darin die menschlichen Schwächen. Das Stück, das vor vielen Jahrhunderten geschrieben wurde, scheint jetzt ganz aktuell. In einer Zeit, in der immer mehr Frauen hohe politische Ämter (Kanzlerin, Bürgermeisterin, Präsidentin) übernehmen, wird deutlich, dass die Frauen Politik oftmals anders gestalten als ihre männlichen Kollegen.

Besetzung

Praxagora Ulli Fißlthaler
Kleinarete Martina Müller
Sostrate Ilse Schernthaner
Philainete Theresa Winkler
Blepyros Josef Kittl
Chremes Roman Ferrari
Euaion Friedrich Lebesmühlbacher
Nachbar 1 August Liebenwein
Nachbar 2 Thomas Ehinger
Jüngling Michael Schmid
Mädchen Christine Mackinger
Altes Weib 1 Poldi Mayer
Altes Weib 2 Anneliese Geier
Altes Weib 3 Maria Liebenwein
Sklavin Sabine Eder
Heroldin Gerhild Heißel
Technik Peter Zach
Bühne Josef Kittl
Walter Heißel
Maske Yvonne Santin
Gabriele Baminger

Regie:

Gerard Es

 

Aufführungsort

Kultur- und Veranstaltungszentrum Voglwirt
Dorfplatz 2, 5102 Anthering
Link zur Landkarte (Routenplaner)