Der Inhalt
Ein Mediziner führt mit seiner Frau ein offensichtlich ereignisloses Leben: er verliert sich in seiner Forschungstätigkeit über eine tödliche Krankheit, und sie führt den Haushalt. Eine dramatische Wende entsteht, als er sich als Träger der tödlichen Erbkrankheit erweist und sie schwanger wird – ein unüberwindlicher und tragischer Konflikt beginnt: zwischen einer werdenden Mutter mit ihrer Liebe zum Ungeborenen und einem entschiedenen Mediziner mit seinem Wissen über das mögliche Schicksal des Kindes... Ein Stück, das einerseits auf grandiose Weise berührt, andererseits auf tragische Weise schockiert.
Der Autor
Karl Schönherr (1867-1943) gilt als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Dramatiker der ersten Hälfte des 20ten Jahrhunderts. In seinem Werk zeigt der gebürtige Tiroler, der in Wien als Arzt arbeitete, einen ungetrübten klaren Blick auf seine Heimat. Seine bekanntesten Stücke sind Glaube und Heimat, Der Bildschnitzer, Karrnerleut und die auch bereits im Theater Anthering aufgeführten Dramen Erde und Der Weibsteufel. In »Es« beschäftigt er sich mit der Frage: Wann ist ein Leben lebenswert?
Besetzung
| Auf der Bühne | |
| Der Arzt | Hermann Strasser |
| Die Frau | Ulli Fißlthaler |
| Mittendrin | |
| Regie | Gerard Es |
| Hinter der Bühne | |
| Technik | Sepp Kittl |
| Tonaufnahmen | Robert Kainar |
| Fotos | Andreas Schatzl |
